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Islam in lebensweltlichen Bezügen

Theologie

mit Praxisbezug

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Praxisbezug im Fokus

Im Schwerpunkt Islam in lebensweltlichen Bezügen beschäftigt sich die AIWG, insbesondere über ihre Projekte an den Partnerstandorten, mit praxisnahen Forschungsfragen in Form einer Reflexion zu elementaren religiösen Inhalten (Hadith) und deren pädagogischen Vermittlung sowie über Untersuchungen zu digitalen Inhalten und Formen.

Forschungsfragen im Fokus

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt unseres Forschungsbereichs:

  • Wo treffen islamisch-theologische Fragen auf säkulare Lebenswelten?
  • Und welche Lösungen lassen sich unter Einbezug der fachlichen Perspektive entwickeln?
  • In welchen Bezügen bestehen Desiderate für Islamisch-Theologische-Expertise und/oder Behandlung im Islamischen Religionsunterricht?

Die aktuellen Forschungsgruppen der AIWG nähern sich den Fragestellungen aus verschiedenen Blickwinkeln mit folgenden Schwerpunkten an:

Aus der Forschungsgruppe: Islam und Digitalität: Medien, Materialität, Hermeneutik:

  • Ästhetiken digitaler Mediationen
  • Muslimische Erinnerung in deutschsprachigen sozialen Netzwerken: das Beispiel Sklaverei

Aktuelle Veröffentlichungen und Vorträge der Forschungsgruppe:

  • Eder, Jasmin. 2024. Religion und Medien. Kurzer Überblick über die digitale Präsenz der acht Religionsgemeinschaften. In Sächsische Landeszentrale für politische Bildunghttps://religionen-in-sachsen.slpb.de/inhalt/bildungsszenarien/index.html
  • Tahiiev, Akif. 2024. Female Leadership in Shia Islam: Women on the Way from Mujtahid to Marja’. Societies, 14(1): 2. https://doi.org/10.3390/soc14010002
  • Tahiiev, Akif. 2024. Islamic Algorithms: Online Influence in the Muslim Metaverse By Gary R. Bunt. Bloomsbury Publishing, The Muslim World, 114(3-4): 176-180. https://doi.org/10.1111/muwo.12494 
  • 09.04.2024: Workshop “Space and Agency in Contemporary Muslim Piety”, Sigtuna Foundation Stockholm, Vortrag: “Normative Piety on #muslimtiktok” (Günther, Christoph).
  • 13./14.06.2024: Doctoral Seminar in the Study of Religion, Erfurt, Vortrag: “Social Media Activities of the Ahmadiyya Muslim Jamaat” (Eder, Jasmin).
  • 15.-18.07.2024: International Qur’anic Studies Association, Institute for Ismaili Studies, London/England, Vortrag: “Digital Edition of Early Qurʾāic Manuscripts – Methodological Considerations from the Irankoran Project” (Aghaei, Seyed Ali).
  • 26./27.09.2024: Intersections of Youth, Gender, and Religion under Digital Media in the MENA Region, Universität Leipzig, gemeinsamer Vortrag: “Gender in and behind the screen: Exploring gendered topics and interaction among Muslims on Instagram and TikTok” (Günther, Christoph und Eder, Jasmin).
  • 21.-23.10.2024: International Center for Law and Religion Studies´ Conference. University of Notre Dame, South Bend, Indiana, USA, Vortrag: “The Accommodation of Religion in the Public Sphere: Shia Perspective” (Tahiiev, Akif).
  • 30.10.2024: Wie real ist virtuell? Mensch-Sein in und mit digitalen Welten, Zentrum Oekumene, Frankfurt, Workshoppräsentation: „Selbst(re)präsentationen, Geschichtsbilder und Gegennarrative von Muslim:innen auf Instagram“ (Diklitaş, Lale).
  • 22./23.11.2024: Netzwerktreffen Religiöses Influencing, Aachen, Vortrag: “The “true islam” and his followers: audio-visual (re-)presentations of the Ahmadiyya Muslim Jamaat on Social Media“ (Eder, Jasmin) und Vortrag: „Muslimische Erinnerung in deutschsprachigen sozialen Netzwerken“ (Diklitaş, Lale).

Aus der Forschungsgruppe Mit dem Propheten Muḥammad ins Gespräch kommen? Der Hadith zwischen Lebensbedeutsamkeit und Diskrepanz in Geschichte, Theologie und Pädagogik:

  • Das Gespräch mit dem Propheten als Bildungsgeschehen? Auswahl und Darstellung von Hadithen in Curricula und Lehrwerken für den islamischen Religionsunterricht/Gemeindeunterricht an Grundschulen und Moscheen

„Revivalistisch sunnitische Identität auf sozialen Medien – Vor- und Fremdbilder in Geschichte und Geschichten“

Das Teilprojekt untersucht, wie Geschichte(n) von revivalistisch-sunnitischen Akteuren auf sozialen Medien zur Konstruktion von In- und Outgroups genutzt werden. Im Rahmen einer Diskursanalyse ausgewählter revivalistischer Akteure auf Social-Media Plattformen werden historische Persönlichkeiten und Vorgänge, die von den jeweiligen Gruppierungen entweder als beispielhaft oder als verdammenswert angesehen werden, identifiziert. Anschließend wird analysiert, wie diese historischen Narrative inhaltlich und medial auf die Gegenwart bezogen werden und zur Identitätsbildung beitragen. (Nadeem Khan)