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Wissen schaffen

zu Islambezogenen Themen –

hochschulübergreifend, interdisziplinär und transferorientiert

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Wissenschaft und Forschung

Die AIWG ermöglicht als gemeinsames Dach der islamisch-theologischen Studien in Deutschland die hochschulübergreifende und interdisziplinäre Erforschung islambezogener Fragestellungen. Im Rahmen hochschulübergreifender Projekte werden verschiedene Themen interdisziplinär und praxisbezogen bearbeitet und diskutiert. Außerdem bietet die AIWG Möglichkeiten zur Vernetzung und weiteren Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftler_innen. Sie führt gemeinsam mit ihren Partner_innen Fachveranstaltungen, unter anderem den Fachkongress 2026, für den wissenschaftlichen Austausch zu wichtigen Fachthemen durch. 

Unsere Forschungsbereiche

Die AIWG-Projekte lassen sich drei Forschungsbereichen zuordnen: „Text und Norm“, „Islam in lebensweltlichen Bezügen“ sowie „Islam und Theologie im Kontext“. Die AIWG betreibt im Forschungsbereich „Islam und Theologie im Kontext“ eigene Forschung und setzt dabei weitere Akzente.

Im Forschungsbereich „Text und Norm“ beschäftigt sich die AIWG und ihre Partnerinstitutionen mit islamischen Texten als zentrale Grundlage theologischer Reflexion, die das Verständnis von Theologie prägen. Ihre Erschließung, Kontextualisierung und Aktualisierung erfordert eine methodisch fundierte Auseinandersetzung mit normativen Wissensbeständen, historischen Bedingungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.

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Im Schwerpunkt Islam in lebensweltlichen Bezügen beschäftigt sich die AIWG, insbesondere über ihre Projekte an den Partnerstandorten, mit praxisnahen Forschungsfragen in Form einer Reflexion zu elementaren religiösen Inhalten (Hadith) und deren pädagogischen Vermittlung sowie über Untersuchungen zu digitalen Inhalten und Formen.

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Die AIWG erforscht und erörtert im Forschungsbereich „Islam und Theologie im Kontext“ übergeordnete Fragen zur Entwicklung des islamisch-theologischen Fachbereichs und muslimischen Lebens in Deutschland und Europa unter dem Einfluss gesellschaftlicher und akademischer Erwartungen und Entwicklungen.

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Vernetzt und kooperativ forschen

In den wissenschaftlichen Projekten bearbeiten Wissenschaftler_innen der Islamisch-Theologischen Studien und der Islamischen Religionspädagogik gemeinsam mit Fachkolleg_innen anderer Disziplinen innovative Themen über hochschulübergreifende Kooperationen interdisziplinär und transferorientiert. Zusätzlich ermöglicht die AIWG über kleine Diskussions- und Kooperationsformate, wie den ITS-Colloquien, einen intensiven Fachaustausch, unterstützt kleinere Projekte und setzt wichtige Akzente über Analysen im Rahmen ihres eigenen Forschungsfelds.

Forschung, Vernetzung, Austausch:
Die AIWG-Forschungsgruppen

Die AIWG Forschungsgruppen zielen darauf ab, den Erkenntnisstand fachrelevanter und transferfähiger Themen und Fragestellungen der islamisch-theologischen Studien und zum Islam in Deutschland zu erhöhen.

Unsere laufenden AIWG Forschungsgruppen befassen sich mit Fragen von Islam und Digitalität sowie der Lebensbedeutsamkeit von Hadithen.

AIWG Forschungsgruppen
  • Islam und Digitalität

Digitale Medien spielen eine immer größere Rolle im Lebensalltag vieler Menschen und führen zu einer digitalen Transformation der Gesellschaft, die auch Religion nicht unberührt lässt. Mit der Frage, wie sich die Digitalisierung auf die Gestaltung religiöser Praktiken und die Konstruktion religiösen Wissens auswirkt, setzt sich deshalb die Forschungsgruppe „Islam und Digitalität: Medien, Materialität, Hermeneutik“ auseinander. Mehr über das Verbundprojekt zwischen den Universitäten Frankfurt am Main, Berlin und Erfurt finden Sie hier:

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    Islam und Digitalität

  • Hadith zwischen Lebensbedeutsamkeit und Diskrepanz

In der alltäglichen Glaubenspraxis vieler Muslim_innen spielen Hadithe, Texte über die Aussagen und Handlungen des Propheten Muhammad, eine wichtige Rolle. Viele Fragen ergeben sich diesbezüglich:   Wer oder was spricht im Hadith? Was kann Muslim_innen diese Textgattung heute überhaupt noch sagen und was nicht? Inwiefern können Hadithe ein Medium für eine dialogische, orientierungs- und sinnstiftende Begegnung mit dem Propheten Muhammad darstellen? Diesen und weiteren Fragen geht die Forschungsgruppe „Mit dem Propheten Muhammad ins Gespräch kommen? Der Hadith zwischen Lebensbedeutsamkeit und Diskrepanz in Geschichte, Theologie und Pädagogik“ an den Universitäten Tübingen, Berlin und Gießen nach, über die Sie hier mehr erfahren können:

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    Mit dem Propheten Muhammad ins Gespräch kommen

  • Religiöse und gesellschaftspolitische Kommunikation und deren Rezeption auf TikTok

Im Rahmen des Projekts „Religiöse und gesellschaftspolitische Kommunikation und deren Rezeption auf Tiktok“ wird am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien der Ruhr-Universität Bochum (CERES) TikTok-Content religiöser Content Creator_innen aus unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften und seine Rezeptionsweisen untersucht. Das Forschungsvorhaben wird als Teil des Projekts „Jugend, Religion und Gesellschaft“ (plugether) an der AIWG, Goethe-Universität Frankfurt, umgesetzt. Hier können Sie mehr darüber erfahren:

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    Auftragsstudie am CERES

Forschung fokussiert:
Unsere Projektwerkstätten

Mit dem Format der AIWG-Projektwerkstatt werden der systematische Austausch, die Bearbeitung von Desideraten oder die Umsetzung von innovativen Ideen über eine Dauer von bis zu zwei Jahren ermöglicht. Unsere derzeitigen Projektwerkstätten behandeln Themen, die islamtheologische bzw. pädagogische Wissenschaft mit Praxisbezug in Deutschland betreffen. Dabei handelt es sich um fokussierte Vorhaben, die neuartige Impulse geben, neue Wissensgebiete erschließen, Strukturen gestalten oder Lösungsideen entwickeln.

Unsere laufenden Projektwerkstätten setzen sich mit religiösen Bildungsansätzen in Schule und Moschee sowie mit Möglichkeiten der Inklusion der islamisch geprägten Philosophie in den Schulunterricht auseinander.

AIWG Projektwerkstätten
Abgeschlossene Projektwerkstätten

Von Texten und Kontexten: Islamische Theologie zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Der AIWG Kongress bringt Wissenschaftler_innen, Praktiker_innen und Nachwuchsforschende zusammen, um zentrale Fragen islamisch-theologischer Forschung im deutschen und europäischen Kontext weiterzudenken. Im Mittelpunkt des interdisziplinär angelegten Austauschs stehen u.a. Exegese, ethische Fragen, Perspektiven aus Seelsorge oder Religionspädagogik, aber auch gesellschaftliche und wissenschaftssystematische Erörterungen. Der Kongress gibt zudem Raum für einen Austausch zwischen Theorie und Praxis.

Zur Kongressseite

ITS-Colloquien

Kurzfristige wissenschaftliche Austauschforen eröffnen vielfältige Chancen für Vernetzung, den Austausch von Perspektiven, das Entdecken von Potenzialen und die Erweiterung der Forschungshorizonte. Die Einbeziehung von Expert_innen aus benachbarten Wissenschaftsdisziplinen, der Zivilgesellschaft oder Glaubensgemeinschaften, kann hierbei zur Bereicherung der eigenen Forschungsarbeiten beitragen.

Diese Möglichkeiten möchte die AIWG vom Bedarf der Fachentwicklung in den islamisch-theologischen Studien und der Religionspädagogik mit ihrem Format der „ITS-Colloquien“ fördern. Wissenschaftler_innen aus deutschsprachigen Hochschulen können Mittel für die Umsetzung einer kleinen Veranstaltung beantragen. Mindestens ein/e Antragssteller_in muss einem islamisch-theologischen oder islampädagogischen Standort in Deutschland angehören.

An den ITS-Colloquien können bei Bedarf auch Teilnehmer_innen aus nichtuniversitären Einrichtungen mitwirken. Anträge können ab sofort fortlaufend bei der AIWG eingereicht werden.

Mehr Informationen

Wer kann Anträge einreichen?

Antragsberechtigt sind Professor_innen, wissenschaftlich Beschäftigte, Promovierende, Postdocs und weitere Wissenschaftler_innen aus einer Hochschule in Deutschland, der Schweiz oder Österreich. Mindestens ein/e Antragsteller_in muss einem ITS-Standort in Deutschland angehören.

 

Welche projektspezifischen Mittel können beantragt werden?

Für ein ITS-Colloquium können Mittel in Höhe von bis zu 3.500 € pro Veranstaltung bei der AIWG beantragt werden. Die Mittel können für Tagungs- und Honorarkosten, Output-Sicherung und bei Bedarf für Reisekosten verwendet werden. Die Fachcolloquien sollten möglichst in Räumen an den Hochschulen der Antragssteller_innen durchgeführt werden.

 

Was muss besonders im Antrag dargelegt werden?

  • Relevanz des Themas für die Islamisch-Theologischen Studien und die Religionspädagogik sowie ggf. für weitere Disziplinen
  • Bestimmung des Veranstaltungsformats
  • Standortübergreifende beziehungsweise interdisziplinäre Zusammensetzung der einzuladenden Teilnehmer_innen.
  • in welcher Form die Diskussion, Inhalte und Ergebnisse des ITS-Colloquiums für ein interessiertes Publikum dokumentiert werden können.
  • Angaben zur Umsetzung und zur Kostenplanung

 

Wann können Anträge eingereicht werden?

Anträge für ITS-Colloquien können jederzeit eingereicht werden. Eingegangene Anträge werden jeweils zu den folgenden Fristen gesichtet und ausgewählt:

  • Ende Februar
  • Ende Mai
  • Ende September

 

Ansprechpartnerin:

Johanna Sierhaus

Koordinatorin Veranstaltungen und Wissenschaft

E-Mail: sierhaus[at]aiwg.de

Tel.: 069-798 22 461

Ausschreibungsdokumente

Antragsformulare:

Bitte beachten Sie, dass Anträge ausschließlich in elektronischer Form einzureichen sind an: ITS_Colloquium@aiwg.de.

AIWG-Forschungsfellowship

Mit ihrem Forschungsfellowship richtet sich die AIWG an Postdocs und Professor_innen aus den islamisch-theologischen Studien und relevanten Nachbardisziplinen aus dem In- und Ausland, die sich intensiv einer spezifischen Forschungsfrage zum Islam in Wissenschaft und Gesellschaft widmen möchten.

Unsere Forschungsfellows
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    Unsere Forschungsfellows

Early Career Researcher im Fokus: AIWG-Nachwuchsprogramm

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Islamisch-Theologischen und religionspädagogischen Studien ist der AIWG ein besonderes Anliegen. Mit dem AIWG- Programm für Early Career Researcher bietet die Akademie Nachwuchswissenschaftler_innen des Fachs von Mai 2026 bis Juni 2027 an, ihre akademische Laufbahn gezielt weiterzuentwickeln und sich miteinander zu vernetzen. Das Programm kombiniert fachspezifische und praxisnahe Qualifizierungsmaßnahmen, den disziplinären Austausch und Einblicke in den Wissenstransfer. Ziel ist es, die Teilnehmenden in ihrer wissenschaftlichen Profilbildung zu stärken, sie bei der strategischen Karriereplanung zu unterstützen und nachhaltige fachliche Vernetzungsstrukturen innerhalb der Disziplin aufzubauen.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben für das Nachwuchs- und Qualifizierungsprogramm können sich Promovierende und Postdocs der Islamisch-Theologischen und religionspädagogischen Studien der Hochschulstandorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region), die ihre akademische Laufbahn durch fachspezifische und praxisnahe Qualifizierungsmaßnahmen über ein Jahr hinweg gezielt weiterentwickeln und sich miteinander vernetzen wollen.

Für eine erfolgreiche Teilnahme am Programm sollten Sie:

  • An einem der genannten Hochschulstandorte der Islamisch-Theologischen Studien oder der Islamischen Religionspädagogik zur Promotion eingeschrieben oder als Postdoc angestellt und deutschsprachig sein.
  • Offen für interdisziplinären Austausch und Zusammenarbeit sein.
  • Bereitschaft zur Teilnahme an den Maßnahmen und Veranstaltungen des Programms über 12 Monate an verschiedenen Orten und zu deren aktiver Mitgestaltung mitbringen.

 

Bitte senden Sie bei Interesse und Möglichkeit der verbindlichen Teilnahme am Programm Ihren Bewerbungsbogen an folgende Mailadresse: nachwuchs@aiwg.de

Der Bewerbungsbogen steht hier zum Download zur Verfügung.

Bewerbungsfrist ist der 12. April 2026.

Im Anschluss findet die Auswahl statt. Es können maximal 20 Nachwuchswissenschaftler_innen aus den ITS und der Islamischen Religionspädagogik in das Programm aufgenommen werden. Feedback erhalten Sie im Laufe des April 2026.

Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung Ihrer Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie im Hinweisblatt zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): https://aiwg.de/datenschutz_dsgvo/.

Programm

Das Programm setzt sich zusammen aus Präsenztreffen in Frankfurt, digitalen Sitzungen und einer viertägigen Autumn School in Kooperation mit dem Oxford Centre for Islamic Studies (OCIS) in England. Aufgegriffen werden Themen wie Publizieren, Drittmittelakquise und Verbundforschung, Umgang mit Medien und Wissenschaftskommunikation sowie ein begleitendes Rahmenprogramm in Form einer Auftakt- und Abschlussveranstaltung.

Mit Ihrer Teilnahme profitieren Sie von einem Fachaustausch auf nationaler und internationaler Ebene und einem starken Netzwerk:

  • Kick-Off am 18. Mai 2026 an der AIWG, Frankfurt
  • Teilnahme am AIWG-Kongress am 12. und 13. Juni 2026 in Frankfurt/Sulzbach (Taunus) mit der Möglichkeit zu einem exklusiven Treffen unter den ECR.
  • Teilnahme sowie Möglichkeit zur Gestaltung und Umsetzung einer gemeinsamen viertägigen Autumn School in Oxford im September 2026
  • Digitale(s) Treffen zur Antragstellung und Drittmittelakquise im Bereich der ITS und der islamischen Religionspädagogik und in Verbundforschung im November 2026
  • Medientraining in Frankfurt im Januar 2027
  • Digitales Treffen im April 2027
  • Feierliche Abschlussveranstaltung in Frankfurt im Juni 2027

 

Die Termine und Inhalte gelten derzeit unter Vorbehalt und können ggf. während der Programmlaufzeit geringfügig verändert werden.

Sie erhalten Einblicke in die für die ITS einschlägige Forschungsförderlandschaft. Darüber hinaus erhalten Sie die Möglichkeit zur Teilnahme an Austausch- und Vernetzungsveranstaltungen im Rahmen der AIWG zu einschlägigen und aktuellen Themen, die für Ihre Forschung und Praxis relevant sind, sowie die Möglichkeit zur Teilnahme am Wettbewerb des Dissertationspreises. Genauere Informationen zum Dissertationspreis finden Sie hier.

Ihre Teilnahme-, Reise- und Übernachtungskosten werden von uns mittels Förderung des BMFTR gedeckt.

Das Programm findet bis auf die Autumn School in Oxford deutschsprachig statt, zusätzlich sind englische Sprachkenntnisse obligatorisch.

Kontakt

Ihre Ansprechpartner_innen:

Catharina Iyer, Referentin für Nachwuchsförderung und Wissenstransfer

Nadeem Elias Khan, Referent für Wissenschaft und Forschung

nachwuchs@aiwg.de

Den wissenschaftlichen Nachwuchs stärken:
AIWG-Dissertationspreis

Die AIWG-Dissertationspreise werden für innovative und gesellschaftsrelevante Forschungsarbeiten in den Islamisch-Theologischen Studien (ITS) und der Islamischen Religionspädagogik im DACH-Raum vergeben. Die Preise sind Teil der Maßnahmen der AIWG zur Förderung von Early Career Researcher im Fach und zielen darauf ab, exzellente Nachwuchsforschung sichtbar zu machen, die Qualität wissenschaftlicher Arbeiten weiter zu stärken und zu interdisziplinärem Denken anzuregen. Zugleich soll der Transfer von Wissen in Gesellschaft und Praxis unterstützt werden.

Mit den Dissertationspreisen würdigt die AIWG herausragende wissenschaftliche Leistungen und setzt zugleich Impulse für innovative Forschung sowie für den Austausch zwischen verschiedenen Disziplinen.

Ausschreibung

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich alle Absolvent_innen der Islamisch-Theologischen Studien und der Islamischen Religionspädagogik sowie benachbarter Fächer in Deutschland, Österreich und der Schweiz,

  • die ihren Disputationstermin zwischen Januar 2022 und Februar 2026 hatten,
  • ihre Dissertation mindestens mit „magna cum laude“ oder besser abgeschlossen haben. Die Bescheinigung vor der Veröffentlichung ist gültig.
  • deren Erstbetreuer_innen Professoren an ITS-Standorten oder Standorten der islamischen Religionspädagogik an einer Hochschule in Deutschland, der Schweiz oder Österreich sind.

 

 

Bewerbungsverfahren

Bitte schicken Sie die Bewerbungsunterlagen vollständig an: abschlusspreise@aiwg.de. Weitere Informationen zu den Unterlagen, die einzureichen sind, finden Sie in der Ausschreibung. Bewerbungsschluss ist der 31. März.

 

Auswahlverfahren

Eine wissenschaftliche Auswahlkommission entscheidet aus allen rechtzeitig eingesendeten, zulässigen und vollständigen Anträgen, über die Preisvergabe. Leitende Kriterien für die Auswahl sind wissenschaftliche Exzellenz und herausragende Leistungen im jeweiligen Forschungsfeld der Arbeit, ein bedeutender Beitrag zu gesellschaftlichen oder disziplinübergreifenden Fragestellungen (im Sinne der Interdisziplinarität) sowie fachliche Wirkung und Publikationspotenzial. Eine finale Entscheidung wird Ende Mai getroffen.

Ausschreibungsdokumente
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    Ausschreibung

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    Bewerbungsformular

Kontakt

Ansprechpartnerin

Johanna Sierhaus

Koordinatorin Veranstaltungen und Wissenschaft

E-Mail: sierhaus@aiwg.de

Tel.: +49 (0) 69-798 22461

Bisherige Preisträger_innen
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    Bisherige Preisträger_innen

Die AIWG hat in der ersten durch das BMBF finanzierten Förderphase über ihre Wissenschaftsformate bundesweit mehr als 20 Forschungsprojekte von muslimischen Theolog_innen aus unterschiedlichen Subdisziplinen des Fachs an verschiedenen Partnerhochschulen erfolgreich durchführen können. Über ihre Formate hat sich die AIWG mit zahlreichen Partner_innen wichtigen und zukunftsweisenden Forschungs- und Gesellschaftsthemen gewidmet – zum Beispiel den digitalen Technologien in den islamisch-theologischen Studien oder der Frage nach der beruflichen Beschäftigungssituation von ITS-Absolvent_innen. Zudem wurden in zahlreichen Gesprächsrunden mit Expert_innen aus verschiedenen Bereichen und teilweise interreligiös zukunftsträchtige Themen wie Digitalisierung und Religion oder moderne Religionspolitik bearbeitet.

Abgeschlossene Longterm-Forschungsgruppen

Die Longterm-Forschungsgruppen erarbeiteten wissenschaftliche Erkenntnisbestände, die die islamisch-theologischen Studien entscheidend weiterentwickelten. Zu diesem Zweck wurden die gewählten Themen über standortübergreifende Kooperationen bearbeitet und waren über das Fach hinaus interdisziplinär anschlussfähig. Zugleich generierten die Forschungsgruppen Wissen im Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis, indem sie Fragen aus den Anwendungsbereichen der islamisch-theologischen Studien aufgriffen und unter Einbezug von Praxisperspektiven bearbeiteten. Transferpartner waren Akteur_innen aus den jeweiligen einschlägigen gesellschaftlichen Bereichen, insbesondere aus der muslimischen Zivilgesellschaft.

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    Linked Open Tafsir

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    Normativität des Korans

Abgeschlossene Shortterm-Forschungsgruppen

Shortterm-Forschungsgruppen ermöglichten die Zusammenarbeit von Wissenschaftler_innen verschiedener, an der AIWG beteiligten Standorten der islamisch-theologischen Studien zu Themen mit grundlegender Relevanz für das Fach. Sie zielten darauf ab, den Erkenntnisstand fachrelevanter, interdisziplinär anschlussfähiger und transferfähiger Themen und Fragestellungen der islamisch-theologischen Studien standortübergreifend zu erhöhen. Dadurch trugen sie zur überregionalen Weiterentwicklung des Faches, zu seiner interdisziplinären Verankerung und zum Austausch mit Praxisfeldern und Öffentlichkeit bei.

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    Zur Dynamik der Tradition: Die Beziehungen zwischen Recht und Theologie

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    Wege zu einer Ethik. Neue Ansätze aus Theologie und Recht zwischen modernen Herausforderungen und islamischer Tradition

Abgeschlossene eigene Forschungsprojekte
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    Verbleibstudie Berufsfeld Islam

Abgeschlossene Kooperationsprojekte

Die Kooperationsprojekte der AIWG ermöglichen die überregionale Zusammenarbeit von Akteur_innen der muslimischen Zivilgesellschaft und weiterer gesellschaftlicher Handlungsfelder mit Wissenschaftler_innen aus den islamisch-theologischen Studien oder anderen Fächern. Sie zielen darauf ab, lösungs- und transferorientierte Zusammenarbeit sowie gemeinsame Reflexion zu islambezogenen Themen zu ermöglichen, bestehende wissenschaftliche und praktische Expertisen zusammenzuführen und konkreten Output zu fachrelevanten und transferfähigen Themen zu produzieren.

Insgesamt hat die AIWG vier Kooperationsprojekte ermöglicht.

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    Studieren ohne Sorge (SOS)!? Muslimische Hochschulseelsorge mitdenken

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    theofunk - Frankfurter Multimedia-Reihe zu Islamischer Theologie

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    Islamische Theologie trifft auf Empowerment: muslimische Empowerment-Ansätze für Frauen

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    Theologisch-religionspädagogische Orientierungshilfe für Fragen muslimischer Schüler_innen und Lehrkräfte

Promovierendenforum

Nachwuchs vernetzt: Unser Promovierendenforum

Die AIWG hat zwischen 2018-2022 jedes Jahr jeweils eine Tagung speziell für die Promovierenden der islamisch-theologischen Studien ausgerichtet. Ziel des Forums war es, den wissenschaftlichen Austausch zwischen Promovierenden der einzelnen Standorte untereinander und mit etablierten Wissenschaftler_innen zu fördern.

Das Promovierendenforum richtete sich gezielt an alle Promovierenden der islamisch-theologischen Studien in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Das Forum war in gemeinsame Rahmenpanels und inhaltliche Sektionen aufgeteilt, die die Promovierenden jeweils interaktiv mitgestalten konnten. Neben der jährlichen Tagung gab es digitale Forschungskolloquien, in denen sich Promovierende zu ihren jeweiligen Forschungsvorhaben tiefergehend austauschten. Die Teilnehmenden haben hier die Gelegenheit und den Raum für einen produktiven Austausch und eine Vernetzung untereinander gehabt.

Themen für die Weiterbildungsangebote, die sich an den spezifischen Bedarfen der Doktoranden der islamischen Theologie richteten, waren unter anderem:

  • Richtig vernetzen
  • Rhetorik und Präsentation
  • Toxisches Verhalten in der Wissenschaft
  • Akademisches Schreiben
  • Empirische Forschungsmethoden in den ITS

Die Tagungsreihe wurde 2022 abgeschlossen.

In der zweiten Laufzeit der AIWG wird an die Stelle des Promovierendenforum ein anderes Format zur Nachwuchsförderung treten. Weitere Informationen hierzu folgen demnächst auf unserer Homepage und über unseren Rundbrief.

Digitale Workshopreihe

10 Jahre islamisch-theologische Studien – Blick zurück und Blick nach vorn

2010/2011 wurden die islamisch-theologischen Studien in Deutschland ins Leben gerufen. Seitdem hat sich das Fach an Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz etabliert, bietet Studiengänge in Theologie und Religionspädagogik an und deckt eine Vielfalt klassischer und neuer Forschungsfelder ab. Zu diesem Jubiläum führt die AIWG eine mehrteilige digitale Workshop-Reihe durch. Wissenschaftler_innen der islamisch-theologischen Studien und anderer Fachgebiete aus dem In- und Ausland widmen sich darin verschiedenen Forschungsbereichen des Fachs.

Auf unserem YouTube-Kanal können Sie sich nachträglich die Aufzeichnungen zu der digitalen Workshop-Reihe anschauen unter: https://www.youtube.com/@aiwg718/playlists

Reading Weekends

Reading Weekends ermöglichen den Wissenschaftler_innen der islamisch-theologischen Studien, sich intensiv mit Autor_innen, Werken, Theorien und Methoden auseinanderzusetzen, die relevant für grundlegende Forschungs- und Diskursfelder des Faches sind. In Frage kommen dafür sowohl Autor_innen und Werke aus der islamischen Tradition und Gegenwart als auch aus Nachbardisziplinen der islamisch-theologischen Studien.

Das Format will dazu beitragen, die standortübergreifende Reflexion und Weiterentwicklung von islamischen Wissensbeständen zu stärken, Forschung und Diskurse der islamisch-theologischen Studien in Deutschland theoretisch, methodisch und inhaltlich weiter zu fundieren und die interdisziplinäre Sprachfähigkeit des Faches auszubauen.

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    Meldungen aus unseren Forschungsprojekten

    Wir haben mit den Projektleitern der AIWG-Forschungsgruppe „Mit dem Propheten Muhammad ins Gespräch kommen“ ausführlich in einem Interview gesprochen.

    Im Oktober trafen sich Wissenschaftler_innen zu einem Netzwerktreffen, das Social Media Praktiken religiöser Influencer_innen beleuchtete.

    In seinem neuen Forschungsvorhaben „Notfallbegleitung für Muslim_innen und mit Muslim_innen“ befasst sich Prof. Thomas Lemmen mit der Einbindung muslimischer Akteur_innen in die Notfallseelsorge.

    Unsere Publikationen

    Aktuelle Neuerscheinungen aus unseren Forschungsprojekten.