Wie präsent sind Muslim_innen in deutschen Rundfunkräten und im Mediensystem?

Die AIWG veranstaltete Mitte November ihren sechzehnten Roundtable unter dem Titel „Muslime in deutschen Rundfunkräten. Repräsentanz im deutschen Mediensystem“. Es war der vierte digitale Roundtable der AIWG, an dem 19 Wissenschaftler_innen, Journalist_innen und Akteur_innen aus der muslimischen und christlichen Zivilgesellschaft teilnahmen. Diskutiert wurden über Möglichkeiten und Herausforderungen muslimischer Repräsentanz in deutschen Rundfunkräten.  

AIWG-Dossier zu KI und Religion veröffentlicht

Die AIWG hat heute ein Dossier zu Künstlicher Intelligenz und Religion von Dr. Idris Nassery veröffentlicht. Der islamische Theologe hat das Papier auf Grundlage des AIWG-Roundtables „Herausforderung Künstliche Intelligenz. Welche Auswirkungen haben Digitalisierung und KI auf religiöses Leben und universitäre Theologien?“ erstellt. In dem Dossier widmet er sich der Frage, wie KI Religion und Forschung zu Religionen verändert.

AIWG veröffentlicht internationalen Bericht zur „Ausbildung Muslimisch-religiösen Personals in Europa und Nordamerika“

Die Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft an der Goethe-Universität Frankfurt hat heute einen ländervergleichenden Bericht zur „Ausbildung Muslimisch-religiösen Personals in Europa und Nordamerika“ herausgegeben. Verfasst wurde der Bericht von Dr. Niels Valdemar Vinding und Dr. Raida Chbib unter Mitwirkung von zehn weiteren Expert_innen aus Europa und den USA. For English version please click here.

„Wir wollen die Kanonforschung auf die islamische Theologie übertragen“

Im November hat die neue AIWG Projektwerkstatt „Kanon und Zensur in der islamischen Ideen- und Theologiegeschichte“ ihre Arbeit aufgenommen. Anlässlich des Starts haben wir uns mit Mohammad Gharaibeh (Humboldt Universität zu Berlin), Bacem Dziri (Universität Osnabrück/Frankfurt) und Amir Dziri (Universität Freiburg, Schweiz) über ihre Projektwerkstatt ausgetauscht. Wir wollten unter anderem wissen, was die wichtigsten Forschungsfragen sind, ob Kanonbildung immer nur Männersache war und welche Rolle Zensur und Kanon damals und auch heute noch spielen.

Was ist toxisches Verhalten? Training und Interview mit der Konfliktberaterin Karina Hagemann

Viele Teilnehmer_innen unseres Promovierendenforums haben Erfahrungen mit toxischem Verhalten in der Universität gemacht. Die Konfliktcoachin Karina Hagemann hat am 6. November deshalb ein Training mit den Promovierenden durchgeführt. Ziel des Workshops war, für das Thema zu sensibilisieren und den Betroffenen ein Handwerkszeug mitzugeben, um sich gegen toxisches Verhalten wehren zu können.

Mentees diskutieren über Imamausbildung in Deutschland

Die Imam-Ausbildung in Deutschland gehört zu den zentralen Themen gesellschaftspolitischer Debatten, die sowohl muslimische Gemeinden als auch die Politik beschäftigen. Erst kürzlich wurde diese Thematik auf der Deutschen Islam Konferenz diskutiert. Das MENTi-Austauschtreffen im November haben wir für einen kritischen Austausch mit unseren Mentees zu aktuellen Modellen der Imam-Ausbildung genutzt.

Verbleibstudie untersucht Berufsperspektiven von Absolvent_innen der islamisch-theologischen Studien und der Religionspädagogik

Frankfurt am Main. Was wird eigentlich aus den Alumni der islamisch-theologischen Studien und der Religionspädagogik? Wie gelingt ihnen der Berufseinstieg? Welche Beschäftigungsmöglichkeiten bietet der Arbeitsmarkt? Antworten soll eine Verbleibstudie liefern, die nun von der Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft an der Universität Frankfurt gemeinsam mit den Universitäten Gießen und Mainz durchgeführt wird.

Neue AIWG-Studie untersucht berufliche Perspektiven von Absolvent_innen der Islamischen Theologie

Bis heute gibt es keine Statistiken dazu, in welchen Feldern Absolvent_innen der Islamischen Theologie beschäftigt sind und welche Perspektiven Berufseinsteiger_innen nach ihrem Abschluss haben. Die Verbleibstudie „Berufsfeld Islam? Zur Berufseinmündung und Professionalisierung der Absolvent_innen der islamisch-theologischen Studien“ sammelt deshalb ab November dieses Jahres quantitative und qualitative Daten, um die Beschäftigungssituation einzuschätzen. Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren.