AIWG-Roundtable zur Zukunft des Islamischen Religionsunterrichts in Hessen

Die AIWG veranstaltete am Donnerstag, den 11. April 2019, ihren fünften Roundtable mit dem Titel „Islamischer Religionsunterricht in Hessen – Was sind gangbare Modelle für die Zukunft“ in Frankfurt a. M. In den Räumen der Goethe-Universität Frankfurt kamen insgesamt 25 Vertreter_innen aus der muslimischen Zivilgesellschaft, Verbandswesen, Stiftungen, Ministerien, der Kirchen, Gewerkschaften sowie der Wissenschaft zusammen und diskutierten über den aktuellen Stand sowie über Lösungsmöglichkeiten in Bezug auf den Islamischen Religionsunterricht in Hessen.

AIWG-Roundtable zu Islamfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus

Am 25. März 2019 veranstaltete die AIWG einen Roundtable zum Thema „Islamfeindlichkeit, Islamophobie, antimuslimischer Rassismus“. Vertreter_innen aus der muslimischen Zivilgesellschaft, Antidiskriminierungsarbeit sowie aus der Politik und Wissenschaft kamen in den Räumen der Goethe-Universität Frankfurt zusammen, um sich über Islam- und Muslimfeindlichkeit in Deutschland auszutauschen.

Praxisfellow der Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft will Beratungs-App entwickeln

Digitale Antidiskriminierungsberatung – geht das? Mit dieser Frage befasst sich der Jurist Said Haider in seinem Projekt „Digitalisierung der muslimischen Sozialen Arbeit. Zwischen Praxis und islamisch-theologischen Studien“. Ein Fulltime Praxisfellowship der Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft (AIWG) an der Goethe-Universität Frankfurt ermöglicht es ihm, ein Jahr in Vollzeit an diesem Vorhaben zu arbeiten.

„Erklärung der FachvertreterInnen der islamisch-theologischen Studien an europäischen Universitäten und Hochschulen“ veröffentlicht

Wie zukunftsfähig ist die islamische Theologie als Wissenschaft? Darüber tauschten sich Wissenschaftler_innen von über 16 europäischen Standorten der islamisch-theologischen bei der Fachtagung „Die Zukunft der islamischen Theologie und Religionspädagogik in Europa im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.“ aus, die vom 27. bis 28. Januar 2019 in Wien stattfand. Als ein Ergebnis dieses Erfahrungs- und Wissensaustauschs formulierten die Fachvertreter_innen gemeinsame Leitlinien für die Fachentwicklung und Maßgaben einer eigenen Fachautonomie.

Muslimische Seelsorge im internationalen Vergleich – AIWG bringt Expertinnen und Experten aus elf verschiedenen Ländern zusammen

Am 23. und 24. Januar 2019 lud die AIWG zu ihrer ersten internationalen Konferenz nach Frankfurt ein. Das Thema lautete “Muslim Chaplaincy – A Resource for Social Welfare?”. Ziel war es, deutsche und internationale Wissenschaftler_innen und Expert_innen aus der Praxis miteinander ins Gespräch zu bringen, um über Potenziale und Herausforderungen einer islamischen Seelsorge im internationalen Vergleich zu diskutieren.

Öffentliche Podiumsdiskussion: Muslim Chaplaincy in Public Institutions. A Debate on Opportunities and Challenges of an Emerging Profession

23. Januar 2019, 19:30-21:30 Uhr, Universität Frankfurt (Campus Westend). Die AIWG bringt internationale Expertinnen und Experten zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion zur muslimischen Seelsorge in Europa und Nordamerika zusammen: Es diskutieren Ingrid Mattson (Kanada), Irene Becci (Schweiz), Ataullah Siddiqui (Großbritannien) und Niels Valdemar Vinding (Dänemark).

AIWG-Roundtable zum interreligiösen Dialog in medialer Berichterstattung

Die AIWG hat am Montag, den 17. Dezember 2018, ihren zweiten Roundtable mit dem Titel „Das Wechselverhältnis von medialer Berichterstattung und interreligiösem Dialog – Das Praxisbeispiel Neuköllner Begegnungsstätte“ in Berlin veranstaltet. Der AIWG-Roundtable bietet eine Plattform für den intensiven, vertrauensvollen Austausch und die Entwicklung von Lösungen zu gesellschaftsrelevanten Fragen des Islams in Deutschland.

Longterm-Forschungsgruppen der Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft gestartet

Die Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft (AIWG) an der Goethe-Universität Frankfurt hat im Rahmen ihrer Wissenschaftsformate zwei Longterm-Forschungsgruppen ausgewählt. Bis 2022 ermöglicht sie das Forschungsprojekt „Linked open Tafsīr“ – als Kooperationsprojekt zwischen den Universitäten Frankfurt am Main, Gießen und Hamburg – sowie das Forschungsprojekt „Normativität des Korans“, das in Kooperation zwischen den Universitäten Erlangen-Nürnberg und Tübingen durchgeführt wird. Für die Forschungsgruppen stellt die AIWG insgesamt bis zu 2,7 Mio. Euro zur Verfügung.