Neues Projekt „Weiter sprechen“ schafft jüdisch-muslimische Denkräume
Wie kann jüdisch-muslimischer Austausch stattfinden, wenn gesellschaftliche Konflikte und Polarisierung das Gespräch zunehmend erschweren? Genau dieser Frage widmet sich das neue Projekt „Weiter sprechen – Jüdisch-muslimische Denkräume in einer konflikthaften Gegenwart“, das gemeinsam von der Akademie für Islam und Wissenschaft in Gesellschaft (AIWG) und dem Zentrum für Antisemitismuskritische Bildung (CCEA) an der Julius- Maximilians-Universität Würzburg durchgeführt wird.
Im Mittelpunkt von „Weiter sprechen“ stehen Dialogräume mit Stipendiat_innen des Ernst Ludiwg Ehrlich Studienwerks (ELES) und des Avicenna-Studienwerks. Anders als klassische Dialogformate zielt das Projekt nicht auf Konsens oder gemeinsame Positionen. Es erprobt, wie Gespräch auch dann möglich bleiben kann, wenn unterschiedliche Erfahrungen, politische Deutungen und Konflikte ausgesprochen und ausgehalten werden oder bestehen bleiben.
Die Dialoglabore werden wissenschaftlich begleitet. So soll sichtbar werden, welche Gesprächsformate unter Bedingungen gesellschaftlicher Polarisierung tragen, wo ihre Grenzen liegen und welche Ansätze sich für zukünftige Dialogformate weiterentwickeln lassen.
Das gemeinsame Projektteam verbindet dabei unterschiedliche fachliche Perspektiven und Erfahrungen: Die AIWG bringt ihre Expertise in interdisziplinärer Forschung und gesellschaftlichem Transfer zu muslimischem Leben ein; das CCEA seine wissenschaftliche und praxisbezogene Forschung, Lehre und Expertise in antisemitismuskritischer Bildung.
Sie möchten Kontakt zum Projektteam „Weiter sprechen“ aufnehmen?
Ihre Ansprechpersonen sind:
- Dr. Fabian Meinel, Projektleitung, erreichbar via E-Mail unter: meinel[at]aiwg.de
- Ayşe Cindilkaya, Referentin Wissenstransfer/Öffentlichkeitsarbeit, erreichbar via E-Mail unter: cindilkaya[at]aiwg.de
- Laura Molina Zito, Referentin Wissensenstransfer/Veranstaltungen, erreichbar via E-Mail unter: molina_zito[at]aiwg.de
Das Projekt wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zugleich Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus gefördert.
Mehr Informationen zum Projekt „Weiter sprechen“ finden Sie hier.







